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Sporthallen, die vor 15 oder 20 Jahren errichtet wurden,
entsprechen heute oft nicht mehr den geltenden
Sicherheitsvorschriften - jedenfalls, was die technische Sicherheit
der Deckenverkleidungen betrifft.
Dies war auch dem Hochbauamt in Lingen bewusst, das aufgrund des
desolaten Zustandes der Decke dieser Sporthalle nach einer
überzeugenden Lösung suchte.
Die vorhandenen Heizregister einer Decken-Strahlungsheizung befinden
sich noch in einem guten Zustand. Lediglich die Aluminium-Kassetten
(625x 625 mm) haben im Laufe der Jahre sichtlich Schaden genommen.
Eine Umrüstung auf unsere ballwurfsichere Stahlpaneeldecke nach DIN
18 032 Teil 3 ist kein Problem, sofern die Trag- und Heizelemente
der Decken-Strahlungsheizung aus 1/2"-Rohren in Verbindung mit
mechanisch nur geringfügig belastbaren Alu-Kassetten (oder - in
anderen Fällen - aus Alu-Paneelen) bestehen.
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Ballwurfsicherheit gefragt |
Nach DIN 18 032 (siehe Kasten), müssen Materialien, die in
Sporthallen eingesetzt sind, die Forderungen der Ballwurfsicherheit erfüllen und damit ein Optimum an Betriebssicherheit
gewährleisten.
Unsere Umrüst-Stahlpaneeldecke wurde auf Ballwurfsicherheit geprüft
und ist für den Einsatz in Sporthallen hervorragend geeignet. Das
Prüfungszeugnis der Forschungs- und Materialprüfungsanstalt
Baden-Württemberg, Otto-Graf-Institut, Stuttgart, liegt vor.
Nach einer Analyse und kurzen Planungsphase wurde ein
ortsansässiges Heizungsbau-Unternehmen beauftragt, die
ballwurfsichere Paneeldecke von FRENGER Systemen BV einzusetzen. Der
Umbau betrug nur wenige Arbeitstage und wurde während der
Osterferien durchgeführt.
Die Paneeldecke von FRENGER Systemen BV aus speziell geformten
Stahlstreifen wurde wegen ihrer hohen Belastbarkeit speziell für den
Einsatz in Sporthallen entwickelt. Robuster Spezialstahl, beidseitig
vollverzinkt und lackiert, ist das Ausgangsmaterial für diese
widerstandsfähigen Paneele. Ideal für alle Räume, in denen es rauh
und hart zugehen kann.
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Härtetest: Prüfung der
Ballwurfsicherheit |
Unsere Umrüst-Stahlpaneeldecke wurde auf ihre Ballwurfsicherheit
gemäss DIN 18 032, Abschnitt 6.1 geprüft. Die Prüfung wurde von der
Forschungs- und Materialprüfungs- anstalt Baden-Württemberg,
Otto-Graf-Institut, Stuttgart, durchgeführt.
Mit einem speziellen Ballschussgerät wird ein Handball mit einer
Geschwindigkeit von fast 60 Stundenkilometer auf die stets gleiche
Stelle der Paneeldecke geschossen. Und zwar 30 Schüsse mit einem
Auftreffwinkel von 90° und je zwölf Schüsse aus einem Winkel von
45°.
Ergebnis
Das geprüfte Element überstand die Beanspruchung ohne
Schäden. Es erwies sich somit als ballwurfsicher nach DIN
18032 Teil 3.
Ein Prüfungszeugnis hierüber liegt vor. |